Stiftung Warentest

Stiftung Warentest: Testberichte zu Elektronik, Haushalt und Gesundheit sowie Finanzen, Versicherung und Steuern.
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Die Zweirad Einkaufs-Genossenschaft eG (ZEG) ruft, wie test.de informiert,  knapp 11.000 Elektrofahrräder („Pedelecs“) zurück, nachdem an zwei Fahrrädern der nur aus einem Rohr bestehende Rahmen brach.

Möglicher Rahmenbruch bei Pegasus E-BikesBetroffen sind folgende Modelle:

  • Electra 1 und 2
  • E-Bike Li-Tec 1
  • E-Swing
  • E-Bike 1 und 2

Besitzer solcher Fahrräder sollen ihren Händler aufsuchen. Dieser montiert alle Komponenten an einen neuen Rahmen. Nach ZEG-Darstellung haben die meisten Händler die Adressen der Käufer und werden sich unverzüglich auch direkt an sie wenden. Unklar bleibt, wie hoch das Risiko ist. Laut ZEG sind bisher zwei Fälle bekannt. Beide Rahmen brachen an unterschiedlichen Stellen. Zum Glück kam in beiden Fällen niemand zu Schaden. Bilder der vom Rückruf betroffenen Räder wollte die ZEG nicht zur Verfügung stellen. test.de hat sich das Beispielbild selbst beschafft. Auch eine Hotline hat die ZEG nicht geschaltet.

 

Haushaltsgerätehersteller Miele warnt Besitzer von Profi-Waschmaschinen vom Typ PW 6055 vario und PW 6065 vario: Aus dem Waschmittel-Schubfach kann heißes Wasser oder Schaum austreten und zu Verbrühungen führen. test.de informiert

Die Siegenia-Aubi KG ruft in den 90-er Jahre hergestellte Beschläge für Kipp-/Schiebefenster und -türen zurück. Fenster- und Türflügeln drohen gefährliche Abstürze.

Nach Darstellung des Unternehmens können die so genannten „Gleiter“ in 1994 bis 1997 gelieferten Tür- und Fenster-Mechaniken vom Typ PSK, PSK-Z und HSK versagen.

siegenia-aubi  SliderDie Teile haben eine ganze Reihe verschiedener Hersteller in Türen und Fenster eingebaut, die sich durch Schieben und Kippen öffnen lassen. Im Einzelfall können die Bauteile auch in Fenstern montiert sein, die nach 1997 eingebaut wurden. Die laut Siegenia-Aubi fehlerhaft zugelieferten Gleiter können zerbrechen, auch wenn sie bisher problemlos funktioniert haben. Unter Umständen fallen Tür- oder Fensterflügel dann aus dem Rahmen. Dabei sind erhebliche Verletzungen möglich.

Zur Identifikation betroffener Teile hat der Hersteller eine Online-Anleitung veröffentlicht. Wer vom Rückruf betroffene Fenster hat, soll sie nicht mehr öffnen und einen Fachbetrieb mit dem Austausch der Gleiter beauftragen. Wer die Kosten für die Reparatur übernehmen soll, bleibt offen.

Wie die Stiftung Warentest mitteilt, hat die Firma Ardek Kinderhochstühle der Modelle Mark und Kombi aus dem Jahr 2009 zurückgerufen.

Beide Hochstühle sollen nicht mehr benutzt werden, da sie gefährlich sind.

Kinderhochstuhl Mark

Hochstuhl Mark  von Ardek

Bei dem Kinderhochstuhl Mark kann ein Kunststoffteil brechen, dessen Bruchstücke leicht von Kindern verschluckt werden können. Auch das verstellbare Essbrett ist nicht optimal konstruiert. In einer bestimmten Stellung könnten sich Kinder die Finger quetschen. Ardek ruft den Hochstuhl vorsorglich zurück. Modell Mark, Artikelnummer 831 0192, Baujahr 2009.

Kinderhochstuhl Kombi

Hochstuhl Kombi  von Ardek

Beim Kinderhochstuhl Kombi von Ardek besteht Quetschgefahr für Kinderhände. Außerdem kann der Hochstuhl nach hinten kippen, wenn sich das Kind etwa am Tisch abstößt. Auch diesen Hochstuhl ruft Ardek deshalb zurück. Modell Kombi, Artikelnummer 831 0211, Baujahr 2009.

Ardek lässt reparieren

Ardek bittet alle Kunden, die betroffenen Kinderhochstühle nicht mehr zu verwenden. Bringen Sie den Kinderhochstuhl zu Ihrem Fachhändler. Der überprüft den Hochstuhl und behebt die Mängel. Die Reparatur ist kostenlos. Das Modell Mark wird gegen einen Hochstuhl mit festem Essbrett umgetauscht.

Der Rückruf betrifft nur Hochstühle aus der Produktion 2009. Ähnliche Stühle aus dem Jahr 2010 seien nicht vom Rückruf betroffen. Fragen Sie im Zweifelsfall beim Fachhändler nach.

 

Fahrradhersteller Felt warnt: Die Gabelschäfte an den Triathlonrädern B16 und S32 des Modelljahrs 2009 können auf Dauer brechen. Ein womöglich lebensgefährlicher Sturz ist dann kaum zu vermeiden.

Felt B 16Laut Felt habe es bislang noch keinen Sturz gegeben. Trotzdem sollen Besitzer von B16- und S32-Triathlonrädern des Modelljahres 2009 die Bikes nicht mehr benutzen. Felt will die an diesen Rädern montierten „3.3-Airfoil“-Gabeln mit Aluschaft austauschen lassen. Besitzer von betroffenen Rädern bittet Felt, sich beim Händler zu melden und einen Termin für den kostenlosen Austausch zu vereinbaren.

Allerdings: Bis zum Austausch können noch einige Wochen vergehen. Die Austauschaktion laufe weltweit, und die Produktion der Ersatzgabeln sei trotz Extraschichten noch nicht abgeschlossen.

Die Discount-Kette Tedi ruft Baby-Spucktücher und Fleecedecken zurück. Das Garn an einem Teil der Produkten sei mit verbotenen und giftigen Azo-Farbstoffen behandelt, erklärte Tedi.

Wegen giftigem Azo-Farbstoffs im Garn zurückgerufen: Baby-Fleecedecken und -Spucktücher von Tedi.Seit Anfang Mai im Angebot

Vom Rückruf betroffen sind Baby-Spucktücher in braun und blau mit Tierkopf, die bei Tedi von Anfang Mai an zu haben waren. Tedi nennt zur Identifikation die Artikelnummer 36843003411000000300. Außerdem ruft der Discounter Baby-Fleecedecken in den Farben gelb, orange und grün zurück. Sie waren ebenfalls von Anfang Mai an im Angebot. Ihre Artikelnummer: 87471003411000000200. Tedi hat den Verkauf beider Artikel gestoppt. Wer sie gekauft kann, kann die Ware gegen Erstattung des Kaufpreis in allen Filialen zurückgeben.

Infos nur über Aushang

Mit Informationen zum Rückruf hält sich der Billig-Anbieter sehr zurück: Nur durch Aushang in Filialen informiert er betroffene Kunden. Wer nicht wieder bei Tedi einkauft, erfährt nichts.

Finden Sie ähnliche Produktrückrufe als Aushang in Discounter oder Supermarkt, so schicken Sie uns einen Hinweis an info@garanbo.de. Wir werden den Rückruf dann ebenfalls hier veröffentlichen!

Die Textildiscountkette Kik ruft das Bastelset „Mache Deine eigenen Magneten“ zurück. Das Spielzeug aus China enthält fast 0,1 Prozent giftiges und krebserregendes Formaldehyd. test.de informiert. Mehr...

Nach dem der Hersteller die Babytragebeutel SlingRider und Wendy Bellissimo in der USA zurückgerufen hat, wird jetzt auch Deutschland der Babytragebeutel zurückgerufen.

Der Babytragebeutel SlingRider wurde zwischen 2003 und März 2010 bei TK Maxx verkauft.

Es besSlingRideteht Erstickungsgefahr!

Die Verbraucher sollten die Nutzung der Babytragebeutel UNVERZÜGLICH einstellen.

Sie erhalten bei Rückgabe in den TK Maxx Filialen den vollen Kaufpreis zurückerstattet.

Mehr...

 

Bildquelle: Infantino

 

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