Der Autobauer Ford ruft in Deutschland ca. 1.000 Fahrzeuge des Modells Fiesta zurück in die Werkstätten. Als Grund gab das Unternehmen an, dass heiße Abgase die Kunststoffabdeckung des Kühlerlüfters zum Schmelzen bringen könnten.![]()
Ford ruft rund 1.000 Fahrzeuge des Fiestas in Deutschland zurück.
Wie Ford dem Branchendienst asp-online.de mitteilte, habe eine Änderung der Herstellungs-Vorgaben, bei der die obere beheizte Lambda-Sonde (HEGO - sie befindet sich am Motorblock) durch einen Verschlussstopfen aus Messing ersetzt wurde, das Problem verursacht. Untersuchungen hätten ergeben, dass dieser Messingstopfen unter Umständen nicht ordnungsgemäß angezogen wurde. In seltenen Fällen könne sich dieser Stopfen komplett lösen, so dass ein Loch in der Auspuffanlage entsteht und heiße Abgase in den Motorraum entweichen könnten, so Ford.
Konkret betroffen von dem Rückruf sind in Deutschland 1.026 Ford Fiesta TDCi-Diesel (Euro 5) in den Motorisierungen 1,4 l (51 kW/68 PS) und 1,6 l (70 kW/95 PS). Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen dem 21. Juli und dem 2. November (Werk Köln) bzw. vom 22. August bis zum 28. Oktober 2011 (Werk Valencia) gebaut.
In der Werkstatt wird ein neuer Stahl-Stopfen mit einem anderen Design montiert. Die veranschlagte Arbeitszeit dafür beträgt nach Unternehmensangaben ca. 20 Minuten.
Quelle: autoservicepraxis.de, grueneautos.com
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