Toyota muss wegen möglicher Mängel erneut massenweise Fahrzeuge in die Werkstätten rufen.

Undichte Kraftstoffleitungen

Toyota: Erneuter Rückruf von 1,7 Mio. Autos
Toyota: Erneuter Rückruf von 1,7 Mio. Autos
Ein Jahr nach dem Debakel um klemmende Gaspedale und rutschenden Fußmatten gab der Weltmarktführer bekannt, dass weltweit mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge wegen möglicherweise undichter Kraftstoffleitungen und Dichtungen zurückgerufen werden.

Durch den variierenden Chloranteil im Kraftstoff können ein Dichtring am Rückschlagventil der Kraftstoff-Hochdruckpumpe sowie die Hochdruck-Kraftstoffleitung möglicherweise verspröden und in der Folge Undichtigkeiten aufweisen. Weltweit haben Kunden in 117 Fällen Kraftstoffgeruch beanstandet, in Europa ist bislang kein Fall bekannt geworden.

Betroffen seien ausschließlich Avensis-Modelle mit 2,0- und 2,4-Liter Benzindirekteinspritzer, die zwischen Juli 2000 und September 2008 produziert worden seien. Beim Lexus geht es um Modelle des Typs IS 250, die im Zeitraum von August 2007 bis Februar 2009 produziert wurden.

135.000 Fahrzeuge in Europa betroffen

Die meisten Fahrzeughalter, etwa 1,3 Millionen, schrieb der Konzern auf seinem Heimatmarkt Japan an. Dort müssen den Angaben zufolge Kraftstoffpumpen und -leitungen bei Noah-Familienautos und Avensis-Modellen gegebenenfalls ausgetauscht werden.

In den USA, wo Toyota im vergangenen Jahr besonders viele Wagen in die Werkstätten beorderte, rief Toyota 245.000 Lexus-Modelle zurück.

In Deutschland werden 23.527 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen, in Europa 135.040, weltweit sind es 1.343.581.

Quelle: ORF

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