Volkswagen muss weltweit knapp 43.000 Autos in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen sind Modell verschiedener Marken des Konzerns.
Der Rückruf beschränkt sich auf die Modelle VW Up, Seat Mii und Skoda Citigo, die im Zeitraum zwischen Januar und März dieses Jahres produziert wurden. Als Grund für den Rückruf gab VW eine fehlerhafte Programmierung des Airbag-Steuergerätes an. Dadurch erkenne das System die seitlichen Crash-Sensoren nicht, was bei einem Unfall dazu führe, dass Seitenairbags und Gurtstraffer zu spät oder gar nicht auslösen. Nach Angaben des Herstellers sind bislang noch keine Unfälle aufgetreten.
Bei dem notwendigen Werkstattaufenthalt sollen die Fahrzeuge ein Software-Update des Steuergerätes erhalten, das den Fehler behebt. Dies nehme etwa 30 Minuten in Anspruch und sei für die Halter kostenlos. In Deutschland sind von der Rückrufaktion mehr als 6.000 VW Up, fast 2.000 Skoda Citigo und rund 1.400 Seat Mii betroffen.
Quelle: ndr.de