Der Autobauer Ford ruft in Deutschland ca. 1.000 Fahrzeuge des Modells Fiesta zurück in die Werkstätten. Als Grund gab das Unternehmen an, dass heiße Abgase die Kunststoffabdeckung des Kühlerlüfters zum Schmelzen bringen könnten.
Wie Ford dem Branchendienst asp-online.de mitteilte, habe eine Änderung der Herstellungs-Vorgaben, bei der die obere beheizte Lambda-Sonde (HEGO - sie befindet sich am Motorblock) durch einen Verschlussstopfen aus Messing ersetzt wurde, das Problem verursacht. Untersuchungen hätten ergeben, dass dieser Messingstopfen unter Umständen nicht ordnungsgemäß angezogen wurde. In seltenen Fällen könne sich dieser Stopfen komplett lösen, so dass ein Loch in der Auspuffanlage entsteht und heiße Abgase in den Motorraum entweichen könnten, so Ford.