Das Pariser Modehaus Chanel hat auf Anweisung der US-Verbrauchersicherheitsbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) insgesamt 154 feuergefährliche Produkte vom US-Markt genommen. Betroffen waren Kleider, Blusen, Röcke und Schals aus 100% Seide, die u.a. im Sortiment von Luxus-Einzelhändlern wie Neiman Marcus und den firmeneigenen Chanel-Stores lagen.
Luxusmode könnte in Flammen auf gehen
„Fast alle beanstandeten Artikel" seien im Mai an Chanel zurückschickt worden, erklärt CPSC, betroffene Endverbraucher hätten den vollen Kaufpreis zurückerhalten. Der Rückruf wurde ausgesprochen, nachdem CPSC festgestellt hatte, dass die Produkte nicht dem US „Federal Flammability"-Standard für Bekleidung entsprochen hätten. Zu Unfällen sei es nicht gekommen.

