Produktrückrufe

Produktrückrufe aus dem Automobilbereich erreichten 2012 ein neues Rekordhoch. Auch Rückrufe die Produkte für Kinder und Säuglinge betreffen, sind nach wie vor zahlreich. Wir blicken zurück auf die Rückrufe aus dem Jahr 2012.

Der mit Abstand am meisten geklickte Rückruf auf unserer Seite im vergangen Jahr war ein Hinweis auf einen Produktrückruf, der in Deutschland ca. 17 Kunden betraf. Der italienische Luxussportwagenbauer Ferrari vermeldete nämlich einen Defekt an den Kurbelwellen seiner Modelle California und 458 Italia. Von diesen Fahrzeugen sind weltweit allerdings nur 206 zugelassen, 17 davon in Deutschland. Eine recht überschaubare Zahl.

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Beim japanischen Autobauer setzt sich die Pechsträhne fort. Der Konzern musste nun schon im dritten Jahr hintereinander eine riesige Rückrufaktion starten. Was ist los beim einstigen Musterschüler der Automobilbranche?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Weltweit muss Toyota 7,4 Millionen Fahrzeuge aufgrund eines Defekts bei einem elektrischen Fensterheber zurückrufen, darunter auch die beliebten Modelle Corolla, Camry und Yaris.

Die Rückrufaktion erinnert an die Pannenserie der vergangenen Jahre.  Weil die Fußmatte verrutschen und dadurch das Gaspedal verklemmen konnte, stand der Konzern 2010 vor dem bis dato größten Rückruf seiner Firmengeschichte. Mehr als vier Millionen Fahrzeuge mussten in die Werkstätten. Außerdem rief der Konzern im gleichen Jahr Modelle des Prius aufgrund von Bremsproblemen zurück. Ein Jahr später musste Toyota wegen einer undichten Gasleitung 1,7 Millionen Fahrzeuge zurückrufen.  Hinzu kommen zahlreiche weitere kleinere Rückrufaktionen.

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Weltkindertag: Regelmäßig Rückrufe von schädlichem Spielzeug

Am 1. Juni ist der Weltkindertag. In aller Welt wird dieser Tag als Feiertag für die Kinder gesehen. Er soll die Bedürfnisse unserer Kinder besonders in das Bewusstsein der Erwachsenen rücken.

Aus diesem Grund möchten wir auch darauf aufmerksam machen, dass mit großer Regelmäßigkeit Spielzeug und Bekleidungsartikel für Kinder und Säuglinge vom Markt genommen werden müssen. Bereits dieses Jahr wurden bereits rund zwanzig Spielzeugartikel vom Markt genommen.

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RAPEX Report 2011

Aufmerksamen Lesern von garanbo.de sind die zahlreichen RAPEX-Meldungen zu Rückrufen und Produkthinweisen sicher schon aufgefallen. Dahinter steckt ein EU-weites Warnsystem, das 2004 etabliert und seither stetig fortentwickelt wurde.

Das Ziel: die Produktsicherheitsvorschriften in der Europäischen Union durchsetzen. John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucher verkündet in dem jetzt vorgelegten achten Jahresbericht von RAPEX eine gute Nachricht: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Meldungen zu gefährlichen Produkte erstmals gesunken.

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Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht Rückrufstatistik

Wegen erheblicher Mängel an Autos und Motorrädern mussten die Fahrzeughersteller 2011 deutschlandweit 186 Rückrufaktionen durchführen. Das entspricht ungefähr dem Wert des Vorjahres. Häufigster Grund war Brandgefahr.

Allerdings waren laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 2011 deutlich weniger Fahrzeuge von den Rückrufaktionen betroffen: Insgesamt wurden bundesweit 563.414 Autos und Motorräder zurückgerufen, im Rekordjahr 2010 waren es stolze 1,19 Millionen. Weiterlesen...

honda crz

Giftig, defekt, gefährlich – auch 2011 haben zahlreiche Rückrufe von Herstellern und Importeuren für Verunsicherung bei den Verbrauchern geführt. Allein bei Garanbo wurden im letzten Jahr 221 Rückrufe veröffentlicht.

Dabei gelangen in den meisten Fällen nur besonders spektakuläre oder teure Rückrufe in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Man erinnert sich beispielsweise an die Rückrufe der Brustimplantate des französischen Unternehmens PIP. Der Hersteller verwendete für die Implantate minderwertiges Silikon. Der amerikanische Chip-Gigant Intel musste im vergangenen Jahr sogar mit dem teuersten Rückruf der Firmengeschichte kämpfen.

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BAUA: Veröffentlichungsrecht für Produkt-Rückrufe

Verbraucher können sich künftig einfacher und schneller über zurückgerufene, gefährliche Produkte informieren. Denn jetzt dürfen Herstellernamen sofort veröffentlicht werden.

Mehr Rechte bei Produkt-Rückrufen

Per Gesetz gebe es ab sofort ein Veröffentlichungsrecht, teilte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund mit. "Die BAuA darf jetzt Ross und Reiter nennen, wenn ihr Rückrufe von Produkten gemeldet werden", berichtete die Bundesanstalt. Bislang musste sie dafür erst das Einverständnis des rückrufenden Herstellers einholen. Weiterlesen...

Sicherheitslücken bei HP Drucker

Sicherheitsexperten der Columbia University beschuldigen HP, Laser-Drucker mit Sicherheitslücken zu verkaufen. Hacker könnten durch Einschleusen von Schadcode über das Internet Zugriff auf die Drucker bekommen. Dadurch könne man sensible Daten auslesen, Netzwerke attackieren und die Drucker sogar in Brand setzen, so die Forscher. 

HP gesteht - zumindest teilweise - die drastischen Sicherheitslücke ein. Weiterlesen...

Vom Rückruf betroffen: Seiden-Kleider, -Blusen, -Röcke und -Schals.

Das Pariser Modehaus Chanel hat auf Anweisung der US-Verbrauchersicherheitsbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) insgesamt 154 feuergefährliche Produkte vom US-Markt genommen. Betroffen waren Kleider, Blusen, Röcke und Schals aus 100% Seide, die u.a. im Sortiment von Luxus-Einzelhändlern wie Neiman Marcus und den firmeneigenen Chanel-Stores lagen.

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Taiwan: Getränkeflaschen mit der Chemikalie DEHP verseucht

Fast eine halbe Million Getränkeflaschen sind in Taiwan aus dem Verkauf genommen worden, weil sie mit einer Chemikalie verunreinigt sein könnten. Gegen den Eigentümer der verantwortlichen Produktionsfirma wird ermittelt.

Die Rückrufaktion habe vergangene Woche begonnen, sagte eine Vertreterin der Behörde für Lebensmittelsicherheit in Taipeh am Dienstag. Betroffen seien mehr als 460.000 Flaschen Saft und Sportgetränke sowie 20 Tonnen Obst- und Joghurtpulver und 130.000 Packungen probiotisches Pulver.

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