Das Phänomen ist inzwischen bekannt und immer besser dokumentiert: der neue Flachbildfernseher oder das neue Handy geben kurz nach Ablauf der Garantiezeit den Geist auf. Die Häufung dieser „Zufälle“ legt die Vermutung nahe, dass dahinter ein System steckt – die sogenannte „geplante Obsoleszenz“.
Von Marketingstrategen auch schon mal als „sinnvolle Gebrauchsdauer“ beschönigt, bedeutet geplante Obsoleszenz nichts anderes, als die Lebensdauer von Produkten bewusst zu verkürzen. Das geschieht z.B., indem in die verkauften Produkte Schwachstellen eingebaut oder bewusst minderwertige Materialien verwendet werden, die dazu führen, dass das Gerät nach einer definierten Lebensdauer kaputtgeht oder leichter beschädigt werden kann. Das Ziel der Konzerne hinter dieser Strategie ist simpel: den Konsum zu befeuern und die Kunden zum Kauf neuer Produkte zu bewegen.
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